Multikulturelles Modedesign für Frieden und Völkerverständigung
Fashions for Peace ist ein Erziehungsprojekt mit dem Ziel, die Einheit, Schönheit und Vielfalt aller Menschen aufzuzeigen und Vorurteile, Feindbilder und Rassismus abzubauen.
Dr. Christa Seybold-Haynes ist Ärztin und hat seit ihrer Kindheit freundschaftliche Kontakte mit Menschen anderer Kulturen und Religionen. Flüchtlingsbetreuung in Österreich, Auslandsreisen, Teilnahme an Hilfsprojekten in Rumänien und den Philippinen und ein sechsjähriger Aufenthalt in den USA (1999-2005) haben es ihr ermöglicht, nicht nur die Lebensgewohnheiten und Heilmethoden anderer Kulturen zu studieren, sondern auch die Vielfalt der Kleidung und Volkstrachten.
Die Massenproduktion billiger Kleidung erfolgt häufig in armen, unterentwickelten Ländern, wo Frauen und Mädchen zehn bis vierzehn Stunden pro Tag wie Sklavinnen in gefängnisartigen Fabriken arbeiten und lediglich Hungerlöhne erhalten. Die Gewinnspanne der Händler ist astronomisch, und vielen Bewohnern der reichen Länder ist gar nicht bewusst, dass ihr Konsumverhalten zur Ausbeutung der armen Bevölkerung und zum Hunger in der Welt beiträgt.
Kriegspropaganda in den USA, Manipulation der öffentlichen Meinung, Rassismus und „Feindbilder nach Bedarf“ waren der Anlass für mehrere Ausstellungen an der California State University, Chico, Kalifornien. Da Frau Dr. Seybold-Haynes seit ihrer Jugend eine begeisterte Hobbyschneiderin ist, hat sie alle multikulturellen Modelle selbst entworfen und genäht. Um andere Frauen zum Nähen zu motivieren, wurden ganz bewusst einfache Schnitte gewählt und Elemente verschiedener Kulturen geschmackvoll kombiniert. Aus den Stoffresten nähte Dr. Seybold-Haynes phantasievolle Puppen („Mutter Erde und ihre Kinder“), um Eltern und Lehrern bewusst zu machen, dass die Erziehung zu Frieden, Toleranz und interkulturellem Respekt bereits in der Kindheit beginnt, und von der Auswahl geeigneter Spielsachen beeinflusst wird. Neben Vorträgen zu diesem Thema hielt Dr. Seybold-Haynes auch Häkel-, Näh- und Strickkurse am Butte Community College (Oroville, Kalifornien) nach dem Motto „Do it yourself and enjoy the healing power of your creativity“.
Die Ausstellungen, bei denen neben dem multikulturellen Modedesign auch von Dr. Seybold-Haynes angefertigte „Art Cards“ (Miniaturen in Mixed-Media Technik) gezeigt wurden, fanden großen Anklang und führten zu wiederholten Radio- und Zeitungsinterviews.
Präsentation der Ausstellung:
Vier Kleiderständer (150 cm breit, 170 cm hoch) werden so aufgestellt, dass sie von beiden Seiten zugänglich sind. Darauf werden Farbfotos (30x40 cm) mit Vorder- und Rückenansicht der Modelle befestigt. Zusätzlich können einzelne Fotos wie „Kleider“ an einer Wäscheleine aufgehängt werden.
"Fashions for Peace"
Dr. Christa Seybold-Haynes has been a fashion
designer and visual artist since her youth. At the age of
14, she started making her own clothes, including Austrian
native costumes, and later even made wedding dresses for friends
and family members. She prefers common materials such as silk,
cotton, rayon and acetate. She also prefers to use French
seams extensively to give the insides of the clothes a carefully-made
finish. Her Fashions for Peace are intended
to promote healing and intercultural understanding by showing
the beauty and inherent unity of all the world's people.
The theme of her fashion designs also includes
the central principle of her aesthetics -- elegant
simplicity. For Christa, art and healing are connected
as a holistic experience simply because everyday life can
be a spiritual "art gallery", full of inspirations for raising
consciousness. Since clothes are a way of expressing one's
thinking and feeling about oneself and about life, Christa
prefers easy-to-sew patterns to encourage all women to free
themselves from the "quick-fix" uniformity of mass production.
Dr. Seybold-Haynes does not sell her multicultural fashions
nor does she make clothes for other people, but by teaching
women how to create their own unique clothes, Christa helps
them to experience the healing power of their own creativity.
See Workshops for "Create
Your Own Unique Clothes."
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